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Marmelade selber kochen

Jetzt gibt es viele reife Früchte im Garten. Warum nicht einmal selbst Marmelade kochen? Ich meine aber nicht, mit Gelierzucker, sondern richtig kochen, so wie es die Großmutter noch getan hat.
Als Grundrezept gilt: gleich viel Zucker wie Früchte. Damit kann gar nichts schief gehen. Will man allerdings nicht so super-süße Marmeladen essen, dann kann man etwas variieren.
Ich habe jetzt von vollreifen, zuckersüßen Blutpflaumen Marmelade gekocht und werde hier einfach mal beschreiben, wie ich das gemacht habe.
Zuerst habe ich die Pflaumen entsteint, weil die Kerne Blausäure enthalten und nicht genießbar sind. Die Kerne trotzdem mit zu kochen, habe ich mich nicht getraut. Das waschen und aussortieren der Früchte setze ich mal voraus ;-)) Also jetzt die entsteinten Pflaumen erstmal ca. 15 min leise köcheln lassen und dabei öfter umrühren, bis die Früchte musig werden. Wer die Schalen mit drin haben will, der kann das natürlich überspringen.
Dann habe ich das Fruchtmus durch ein feines Sieb passiert. So lange mit einem Holzlöffel oder Schneebesen rühren, bis das ganze Fruchtfleisch durchpassiert ist. Jetzt habe ich die Hälfte der Fruchtmasse an Zucker dazugegeben. Bedeutet bei 1 kg Fruchtmus nimmt man 500 g Zucker. Dazu noch ein wenig Vanillezucker und einen Teelöffel gemahlenen Zimt.
Nun muss diese Masse unter häufigem Rühren ca. 1 Stunde auf ganz kleiner Flamme einkochen. Wenn die Masse anfängt zu sprudeln und blubbern beim kochen und auch etwas dicker wird, dann kann man die erste Gelierprobe machen. Legen sie dazu schon vorher einen kleinen Porzellanteller in den Kühlschrank. Wenn der richtig kalt ist, dann gibt man darauf ein paar "einzelne" Tropfen von der Marmelade. Jetzt ca. 2 bis 3 Minuten warten und dann den Teller kippen. Wenn die Tropfen nicht mehr verlaufen, dann ist die Marmelade fertig.
Die heiße Marmelade sofort in Schraubgläser füllen und verschließen. Wenn sie ausgekühlt ist, dann hält sie sich viele Wochen im Kühlschrank. Natürlich kommt es auch darauf an, wie hoch das Zuckerverhältnis ist. Je mehr Zucker, umso länger haltbar.
Bei sauren Früchten wie Rhabarber, Stachelbeeren oder Johannisbeeren nimmt man das Verhältnis von Früchten zu Zucker am besten 1:1. Bei süßen Früchten kann man bis zur Hälfte zurückgehen. Ist eben alles Geschmackssache. Haben die Früchte wenig eigene Säure dann gibt man am besten am Anfang noch etwas Zitronensaft oder Zitronensäure (gibts als Pulver bei den Backzutaten zu kaufen) mit dazu. Die Kochzeit hängt auch davon ab, wie viel Pektin die Früchte besitzen oder wie saftig sie sind. Also nicht die Geduld verlieren, das klappt auf alle Fälle.
Noch ein Tipp: Löffel zum kosten niemals mehrfach benutzen!!! Die Säure im Speichel zersetzt das Pektin und kann dadurch die Haltbarkeit beeinflussen.

Eingereicht am 25.7.11 von:  www.tippfinder24.de




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